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Termine

Haus Lütkenbeck - einen Besuch wert

Die Kapelle auf Haus Lütkenbeck

Kürzlich geriet die kleine Siedlung Lütkenbeck wieder einmal in den Blick: Die dortige Ortsgemeinschaft beging ihr 80-jähriges Bestehen mit einem Familienfest und einem Gottesdienst in der Marienkapelle von Haus Lütkenbeck. Und auch, wenn nicht gefeiert wird, ist das idyllisch gelegene einstige Herrenhaus einen Spaziergang oder eine kleine Radtour wert.

Besichtigen kann man die Anlage in der Fortsetzung der Schillerstraße stadtauswärts nicht, denn es handelt sich um Privatbesitz der Familie Droste Vischering, auf dem zahlreiche Wohnungen liegen. Doch auch ein Rundgang um die Gräfte und der Blick über das Eingangstor auf den Innenhof, die beiden achteckigen Pavillons (Kapelle und einstiges Gerichtsgebäude) sowie die anschließenden Arkadengänge geben eine Vorstellung von der Größe der einstigen Schlossanlage. Das Hauptgebäude wurde kurz nach seiner Fertigstellung 1720 durch einen Brand komplett zerstört und nie wieder aufgebaut.

Wer das Innere der barocken Marien-Kapelle einmal kennenlernen möchte, ist zu den Gottesdiensten jeweils an den letzten Freitagen in den Sommermonaten dorthin eingeladen; Beginn ist um 18.30 Uhr. Im Altar des kleinen Gotteshauses ist eine Reliquie der selig gesprochenen Ordensfrau Maria Droste Vischering eingelassen.

Anlässlich des Ortsgemeinde-Jubiläums hat der Lütkenbecker Eberhard Mehm ein Video über die Geschichte von Haus Lütkenbeck, den kleinen Ortsteil und seine Umgebung zusammengestellt. Der Film wird im Herbst im Pfarrzentrum Herz-Jesu gezeigt werden - Informationen dazu gibt es rechtzeitig.

Hier finden sich weitere Informationen zur Kapelle:  www.sankt-mauritz.com/pfarrei/kirchen/weitere-kirchen-kapellen/kapelle-…

Text: Heike Hänscheid

Fotos: Bernadette Alfert